Thymoleptika

gegen Burn-Out, Depressionen, Ängste, Liebeskummer und alles andere

Meine Aufgabe

Januar31

Ich werde etwas glücklich wenn ich jemanden anderen glücklich machen kann.

Vielleicht kommt das von diesem tief gewurzelten Wunsch, dass jemand mich glücklich macht, wenn ich immerzu leiden musste.

Ich wartete und wartete, dass jemand kommt und mir sagt, ich habe genug getan und ich dürfte mich wohl verdient ausruhen.

Ich wartete darauf, dass ich mich einfach hinlegen kann und mich wirklich erholen darf. Ohne dieses Gezwungensein und ohne dieses Gefühl von ununterbrochen wachsam sein zu müssen.

Ich habe viel Leid erfahren und konnte niemanden außer mir die Schuld geben. Das prägt mich noch heute. Und ich werde diese Schuld nicht los, ohne dass mich jemand davon befreit. Ich wartete, aber niemand nahm sich meiner an, oder kam genug an mich ran und erlöste mich. Stattdessen wurde meine Schuld nur größer als ich mich öffnete und der Schmerz gewaltiger als je zuvor.

Ich tue alles in meiner Macht stehende um andere vor solchen Leiden zu bewahren. Ich wünschte dafür nur, dass jemand versuchen würde mich davor zu bewahren. Fehlanzeige.

Im Unglück allein

Januar31

Ich frage mich, wieviel Unglück ich noch ertragen muss, ehe ich so etwas wie Erlösung und Frieden finde.

Vor drei Jahren währe es noch leicht für mich gewesen, mich einfach dahingehen zu lassen und dadurch alles zu verlieren was ich noch besaß. Schließlich ist diese Welt nicht so, dass ich glücklich bin.

Ich wünsche mir immer öfter, dass ich Nachts von damals träume, diese erholsamen Stunden mit meiner Liebsten in München. An damals denke ich, weil ich mich ohne Hoffnungen fühle. Ich fühle mich so mieserabel, wie zertreten. All die guten Eigenschaften die mich als guten Menschen ausmachen sind nicht gewünscht oder unbeliebt geworden…

Klar, noch kene ich nicht alle Menschen und es gibt bestimmt jemand der meine Prinzipien zu schätzen wissen wüsste. Aber wenn ich zum Beispiel erzähle, wie treu ich bin, oder wie hoch ich es schätze für eine Freundin immer da zu sein, treffe ich auf Unverständnis und leisen Spott. Unverständnis daher, dass es scheinbar zu wenige Menschen gibt, die so denken, als dass es wirklich sein kann, fürchte ich.

Ich hoffe, dass ich diese Nacht von glücklichen Zeiten träume. Diese andauernden Albträume und Alltagsprobleme und Kummer lassen mir sonst keine Zeit Energie zu tanken. Es macht mich regelrecht fertig…

Borderline - 2. Nachtrag

Januar21

Die letzten beiden Tage konnte ich kaum und wenn nur miserabel schlafen. Mich plagen der Kummer und die Sorgen sehr. Eben habe ich feststellen müssen, dass ich es geschafft habe eine Stunde lang in meiner Wohnung nur im Kreis zu gehen und dabei zu grübeln, ohne eine Lösung gefunden zu haben.
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Lernbericht - Borderline

Januar17

Über meine schwer gewonnenen Erkenntnisse zur mysteriösen Persönlichkeitsstörung Borderline.
ACHTUNG: folgender Inhalt ohne Gewähr aus meinen Augen beschrieben. Also nichts für Studenten oder Bewanderte der Geisteswissenschaften, da ich meine Erfahrungen der Geisteswissenschaft grob mit einbringe.
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